Ökologie + Soziales

Die Produktion von nachwachsenden Rohstoffen kann sich sowohl vorteilhaft, aber auch nachteilig auf die Umwelt und Gesellschaft auswirken. Dabei ist es zunächst unerheblich, zu welchen Produkten die Biomasse weiterverarbeitet wird.

So steht ihr Anbau in Konkurrenz zu anderen Nutzungsformen (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturschutz) und kann diese in andere Gebiete verdrängen (indirekte Landnutzungsänderung). Die Umwandlung wertvoller Ökosysteme Feuchtgebiete, (Torf-)Wälder, Grünland in Agrarplantagen führt in der Regel zur Zerstörung dieser Ökosysteme und entsprechendem Verlust der Biodiversität.

Der erhoffte Klimaschutzbeitrag von Bioenergieträgern kann durch Umwandlung kohlenstoffreicher Ökosysteme zunichte gemacht werden. Dies ist vor allem bei der Vernichtung von Torfregenwäldern der Fall, wo durch Abbrennen und Verrottung große Mengen Kohlendioxid entweichen. Auch der Umbruch von Grünland und die anschließende Umwandlung etwa in Maisfelder verursacht Emissionen von Treibhausgasen aus den humusreichen Böden.

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